Freitagspredigt

Hutba: Unsere Liebe zu Allah – Allahs Liebe für uns

Verehrte Muslime!
Wer, wenn nicht unser Schöpfer, verdient unsere grenzenlose Liebe und Verehrung? Er ist es, der alles erschaffen und uns gegeben hat. Er gibt uns Îmân und schenkt uns Gesundheit. Er hat uns mit Verstand ausgestattet und uns den Koran und den Propheten als Wegweiser und Vorbild gesandt. Wer als Gläubiger stirbt, dem hat er das Paradies versprochen. Wie kann man Allah, der uns all dies geschenkt hat, nicht lieben und verehren?
Aus dem Koran erfahren: Wer seine Liebe zu Allah durch gute Werke bezeugt, der liebt ihn wirklich. Nichts anderes meint unser Prophet, wenn er sagt: „Sprich: ‚Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. Dann wird euch Allah lieben und euch eure Sünden verzeihen; denn Allah ist verzeihend und barmherzig.’“[1]

Verehrte Muslime!
Unser Prophet verkündete uns folgenden Worte Allahs: „Wer einen meiner aufrichtigen Diener bekämpft, der unter meinem Schutz steht, den bekämpfe ich. Mein Diener nähert sich mir nicht mit etwas, das ich mehr liebe, als das, was ich ihm als Pflicht auferlegte. Und mein Diener fährt fort, sich mir durch die Nâfila-Gebete zu nähern, bis ich ihn liebe. Und wenn ich ihn liebe, bin ich sein Ohr, mit dem er hört, sein Auge, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt und sein Fuß, mit dem er geht. Wenn er mich um etwas bittet, werde ich seinen Wunsch erfüllen, und wenn er bei mir Zuflucht sucht, werde ich ihm gewiss Zuflucht gewähren.“[2]

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die Gebete einzuhalten und ihnen regelmäßig zusätzliche Gebete hinzuzufügen, auch wenn es nur wenige sind. Um unseren Îmân zu vervollkommnen, sollten wir uns von Sünden fernhalten und Allah um Vergebung bitten

Liebe Geschwister!
Wer die Liebe Allahs gewinnt, der hat alles gewonnen, und wer sie verliert, der hat alles verloren. Nehmen wir uns deshalb unseren Propheten zum Vorbild, um zu den Gläubigen zu gehören, die Allah liebt und beschützt ihn. Möge Allah uns zu den Gläubigen zählen, die ihn lieben und die er liebt. Âmîn

[1] Sure Âli Imrân, 3:31
[2] Buhârî, Rikâk, 38